Neringa

2012-07-20 Komentarų nėra

Bereits 1809 schrieb der deutsche Gelehrte Wilhelm Humboldt: “Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut als Spanien und Italien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.
In diesem Sinne, hat auch die UNESCO im Jahre 2000 die Kurische Nehrung (www.visitneringa.lt) zu einer der einzigartigsten und schönsten Landschaft Europas erklärt und sie in das Weltkulturerbe aufgenommen.

Ein weiterer Bewunderer dieser Pracht war der Nobelpreisträger Thomas Mann, der in seinem Ferienhaus die Sommer von 1930 bis 1931 in Nida verbrachte. Dort – im Thomas-Mann-Kulturhaus – wird mittlerweile eine kleine Auswahl seiner Werke exponiert. Darüber hinaus organisiert der Kurort jährlich das Thomas-Mann-Festival.

Der Gasthof Hermann Blodes (zweite Hälfte des 19. und Anfang des 20.Jh.) stellt ebenfalls einen wichtigen Ort dar, in dem einstmals deutsche Künstler, Expressionisten, einkehrten um sich von der Schönheit der Kurischen Nehrung inspirieren zu lassen. Aber auch heute noch kommen viele Künstlerinnen und Künstler hierher, um ihre Werke anschließend im Kunsthaus von V. und K. Mizgiris auszustellen. Für Besucherinnen und Besucher die sich für Bernstein interessieren, emphiehlt sich ein Besuch im Bernstein-Museum (Bernstein-Galerie). Dieses vergenwärtigt in seinen Räumen sowohl die ganze Gechichte des Steines als auch seine Farbschattierungen, Inklusionen und die Amulette des Bernsteinschatzes von  Juodkrantė. Einen weiteren besonderen Ort stellt der ethnographische Friedhof dar, in dem sich auch heute noch die hölzernen Grabkreuze der Kuren (krikštai) befinden. Aber auch die Windfahnen Neringas, die damals die Zugehörigkeit eines Segelbootes (kurėnas) zu einem konkreten Dorf anzeigten, gelten heute als sehr speziell.

Nida ist das Verwaltungszentrum Neringas beziehungsweise der Kurischen Nehrung (Einwohnerzahl – 2800). Weitere größere Siedlungen stellen Joudkrantė und die bunten Fischerdörfer Pervalka und Preila dar. In Nida gibt es zahlreiche Hotels verschiedener Kategorien sowie Ferienhäuser und Wohnungen. Die pittoresken roten Dächer der gemütlichen und sauberen Ortschaft stehen im Schatten der vielen Kiefern und  die Strände werden seit einigen Jahren mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Gut, dass hier die meisten sonnigen Tage pro Jahr sind und sich mehr als 100 000 Urlauberinnen und Urlauber daran erfreuen.

Die Siedlung Juodkrantė fasziniert sowohl mit ihrem modern gestalteten Kai am Kurischen Haff als auch den alten renovierten Villen und Fischerhäusern die in der Pracht der Gärten und Blumenbeeten zu versinken scheinen.

Eine Reise durch die Kurische Nehrung sollte unbedingt sowohl einen Besuch der Wander- und der toten Dünen als auch der Kolonie der grauen Reiher und großen Kormoranen sowie der Holzskulpturen des Hexenberges beinhalten. Denn ohne diese Plätze lässt sich nur schwer der ganze Reichtum und die volle Schönheit dieser Halbinsel erahnen, welche oftmals an eine Wüste inmitten Europas erinnert.

Die Kurische Nehrung ist ein Nationalpark, der über ein gutes Informationssystem besitzt – mit zahlreichen Hinweisen und Beschreibungen in vielen verschiedenen Sprachen.

Palikite atsiliepimą

Jūsų el. pašto adresas niekada nebus paviešintas. Būtini laukai pažymėti *

*
*